Leika

Die inzwischen fast dreijährige Pitbull-Hündin “Leika” haben wir vor mehr als zwei Jahren übernommen; sie war abgegeben worden, weil man angeblich keine Zeit mehr für sie hatte oder weil man umziehen musste oder was es der Gründe noch mehr gibt, einen sogenannten “Anlage”-Hund abzugeben. Sie war anfangs extrem ängstlich, wollte sich kein Halsband anziehen lassen und verzog sich dann immer voll panischer Angst in eine Ecke. Geschnappt oder gar gebissen hat sie niemals. Irgendwann fasste sie Vertrauen, fing an, mit Bällchen zu spielen und blühte auf. Aber ihr fehlte natürlich ein richtiges Zuhause, wie allen Tieren, die zu den Tierschutzvereinen kommen. Uns war klar, dass es sehr schwierig werden würde, für die Pitbull-Hündin ein Zuhause zu finden. Es dauerte dann auch mehr als zwei Jahre, Leika war inzwischen kastriert und von der Maulkorbpflicht befreit, bis sie ihre Chance bekam. Wir stellen sie bei “Tiere suchen ein Zuhause” vor, und ein sehr nettes junges Paar meldete sich bei uns. Die jungen Leute gaben sich alle erdenkliche Mühe, rangen mit ihrem zuständigen Ordnungsamt um die Haltergenehmigung, machten den Sachkundenachweis und erfüllten schliesslich alle Voraussetzungen zum Halten eines sogenannten “Anlage 1-Hundes”. Sie kamen Leika regelmässig bei uns in der Tierherberge besuchen, wir fuhren mit ihr auf Probe in ihr neues Zuhause, alles klappte wunderbar. Sogar mit der kleinen Hündin der Mutter verstand und versteht sich Leika. Jetzt bekamen wir die ersten Bilder und haben uns ein Loch in den Bauch gefreut für unser Schätzchen.