Jessy
prinzessinjessy

 

jessyzuhause
Jessy war einer der Hunde, die in Ungarn an einem verlassenenen Schloss (Eigentum der dortigen Stadtverwaltung) jahrelang an einer Kette gehalten und notdürftig von Tierfreunden versorgt wurden. Manche von ihnen hatte noch nicht einmal eine Hütte, in der sie sich verkriechen konnten.

Jessy kam zu uns und gewann schnell die Herzen aller Tierfreunde, hatte auch schon in sehr schönes Zuhause bei einer Freundin in Aussicht, aber leider war Madame nicht damit einverstanden, dass noch drei weitere Hunde in der Familie leben. Also musste sie warten ...

Der Hund der Eltern einer befreundeten Tierschützerin war verstorben und nun sollte Jessy bei ihnen einziehen. Es dauerte einige Zeit, bis der geplante Umzug in ein Haus in Nümbrecht vonstatten ging, aber jetzt hat sie wirklich das Glück gepachtet. Lesen Sie mal, was “Prinzessin” Jessy uns geschrieben hat:

Hallo Frau Uth, hallo Frau Bolz, Frau Kreuder und alle liebe Gassigänger,

seit 6 Wochen wohne ich jetzt in meinem neuen Zuhause im Luftkurort Nümbrecht. Ich kenne mich schon gut aus und darf auch schon ohne Leine Gassi gehn.
unsere Jessy JPG

Klasse Waldspaziergang
jessyKlasse-Waldspaziergang

Was ist denn da ?
jessywas ist denn da

Wo bleibt Ihr denn ?
jessywo bleibt ihr denn

Am besten gefällt es mir aber bei meiner Familie, die haben mich ganz doll lieb. Ha, ha, die nennen mich oft Herszeknö, das ist ungarisch und heißt: Prinzessin.

Schließlich komme ich ja von einem Schloß.

Ich fühle mich sehr wohl hier, werde so oft ich will gekrabbelt,
jessySchmusi-Time

 

bekomme leckeres Essen (auch Gemüse), gehe 3 mal täglich spazieren, kann draußen im Garten toben.

Ich habe eine richtig schlanke Taille bekommen. Morgens schlafe ich bis ca. 6.oo Uhr auf meinem Bettchen im Wohnzimmer.

Dann muss ich gucken gehn, ob Herrchen u. Frauchen schon wach sind. Nein, natürlich nicht, also lege ich mich auf die Decke vor`s Bett und warte bis einer sich bewegt, aber dann ist Krabbelstunde. Herrlich, herrlich.

Weitermachen bitte
jessyweitermachen bitte

Ich habe zwei neue Freunde, die Nachbar-Hunde, Schnautzer-Kerri und Dalmatiner-Spenzer. Wir vertragen uns prächtig, aber nur solange bis mein Herrchen einen von denen streichelt, dann muss ich knurren, das mag ich nicht. Ich bin doch so eifersüchtig. Apropos, auch wenn Petra mit ihrer Rasselbande kommt, bin ich nicht so froh denn hier bin ich die Herrin im Haus.

Auto fahren habe ich auch schon gelernt. Bin jetzt schon viel entspannter als am Anfang.

Vielen Dank, dass ich so ein schönes Zuhause bekommen habe. Noch liebe Grüße an meine Hundefreunde und jetzt muss ich aber Schluß machen. Ich rieche was, es gibt leckeres Essen.
jessymm, lecker

Eure Jessy