Hugo

 

Am 31. 01. 2013 mussten wir Hugo schweren Herzens über die Regenbogenbrücke gehen lassen

 

Hugo, geb. ca. 2009,
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war Leidensgenosse von Herrn Bozzi und sollte eigentlich gar nicht zu uns kommen. Unsere Freundin,
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die dafür gesorgt hat, dass Herr Bozzi und Hugo nach Deutschland kommen konnten, hatte eine Pflegestelle organisiert. Als dann  Herr Bozzi zu uns gebracht wurde und wir sahen, wie Hugo’s Bein  aussieht, stand der Entschluß fest: Das müssen unsere Tierärzte  Dr. Pingen und Dr. Navarra richten und Hugo bleibt bei uns.

Tierarzttermin 14. 01. 2013:

Keine guten  Nachrichten von Hugo. Alle dachten, dass seine Schulter ausgerenkt/gebrochen etc. ist. Leider stellte sich bei der Untersuchung heraus, dass das nicht der Fall ist, sondern Hugo einen  kindskopfgroßen Tumor unterhalb des Schultergelenkes hat, der die  Schulter herausschiebt€. Dieser riesige Tumor bewirkt auch die Schiefhaltung des Vorderlaufs, mit dem der arme Hugo ständig über die Erde schleift,
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so daß sich dort eine große, offene Wunde gebildet hat. Der Tierarzt hat uns das genau erklärt, ich habe nur verstanden, dass durch den Tumor irgendwie die Verbindung zum Muskel im Vorderlauf unterbrochen ist. Der Tierarzt hat Flüssigkeit aus dem furchtbaren Ding entnommen und zur Pathologie geschickt. Das Röntgen der Lunge hat ergeben, dass sich dort KEINE Metastasen gebildet haben. Das Ergebnis der Blutuntersuchung hat gezeigt, dass Hugo anämisch ist, aber nicht so sehr, dass das die Erklärung für seinen geschwächten Zustand ist. Wir hoffen, dass es kein bösartiges Sarkom ist ...

17. 01. 2013

Das Ergebnis der Pathologie besagt, dass es sich evtl. evtl. evtl. um eine Entzündung handeln könnte, der Pathologe emfpiehlt aber dringend, eine Biopsie vorzunehmen. Unser Tierarzt hat dann zusätzlich den Tumor per Ultraschall untersucht und sagt, dass es nicht nach einer Entzündung, sondern nach einem Tumor aussieht. Die Biopsie unter Narkose ist unumgänglich, wir haben für den 23. 01. einen Termin.

18. 01. 2013:

Hugo’s Zustand hat sich verschlechtert. Er will nicht aufstehen, nur schlafen
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und vor allen Dingen nicht fressen ! Also wieder hin zum Tierarzt und nochmal Blut abgenommen, jetzt für das große Reiseprofil. Hugo ist stationär aufgenommen worden und bekommt Infusionen. An eine Narkose für die Biopsie ist im Moment nicht zu denken, dazu ist er viel zu schwach und in zu schlechtem Zustand. Am 19. 01. erfahren wir, wie es ihm geht.

26. 01. 2013

Nun haben wir traurige Gewissheit: der Tumor ist bösartig und sehr  aggressiv - es gibt keine Hilfe mehr... Wir können nur noch eines für  Hugo tun: ihm die letzte Zeit so schön wie möglich machen und den letzten Weg mit ihm gemeinsam gehen, wenn er uns zeigt, dass es nun  soweit ist...