Ginger u. Knödel

Knödel’s erste Reitstunde: Bitte nach unten scrollen :-))

So kam Ginger im November 2007 zu uns ...

Panisch ängstlich, in ihrer Heimat Türkei auf der Strasse zusammengeschlagen, von Tierschützern gerettet ... Angst pur.

 

Dann, nach vielen Monaten, der erste Spaziergang. Danach war das Eis, zumindest teilweise, gebrochen. Ginger wurde begeisterte Spaziergängerin, hatte aber immer noch viel Angst vor Fremden ...

bis IHRE Menschen kamen. Die Familie hatte vor vielen Jahren schon eine Hündin von uns adoptiert, die nun leider gestorben war. Und nun sollte Ginger bei ihnen und ihrem lieben Rüden ein Zuhause finden. Geduldig kam die Familie viele Male zu uns, um Ginger zu besuchen, und nach einiger Zeit des Kennenlernens zog Ginger um.

Und nun schauen Sie sich diese Bilder an !! Ginger ist ein lebenslustiger Hund geworden. Eine Sternstunde für uns nach all den Sorgen um die ängstliche, traumatisierte Ginger.

Ihre Menschen schreiben:

Liebe Frau Bolz,

habe heute schöne Fotos von unserem “Liebchen” gemacht. Da sie sich bei unserem Besuch (Ginger wollte zu unserem Entsetzen nichts mehr von uns wissen) so ängstlich und schüchtern präsentiert hat, schicke ich Ihnen neues “Beweismaterial” zu.

Es ist einfach eine große Freude, zu sehen, wie aus einem wirklich “armen Tropf” ein lebenslustiger Sonnenschein wird.

Wir waren heute 2,5 Std. mit dem Fahrrad unterwegs - (Freilauf und Ginger bestimmt natürlich das Tempo !), und sie hatte immer noch Puste. Wo nimmt das eigentlich her ?

Egal, sie wird jedenfalls von Tag zu Tag selbstbewußter und fröhlicher. Im Wald ist sie schon bekannt, sie klaut gerne mal Bällchen, spielt mit fast allen Hunden und “meine Kollegen” sind stolz darauf, wenn sie mal ein Leckerchen annimmt.

Schön ist auch, daß sie so gut gehorcht. Es ist einfach ein erhebendes Gefühl, stressfrei an arroganten Leuten vorbeizuradeln, die hysterisch hinter ihren unerzogenen Rassehunden herkeifen (ohne Erfolg).

Bla-bla, ich könnte stundenlang über meinen guten Hund erzählen ...

Gut, daß Sie sie gerettet haben.

Bis bald, viele Grüße

Iris K.

Nun hatten wir ja mit List und Tücke (oder wie würdest Du das nennen, Iris ?) dem Frauchen von Ginger und “Opi”, dem schon sehr betagten Rüden der Familie, erzählt, dass wir für unseren Knödel für ca. drei Wochen eine Pflegestelle brauchen, weil zu ihrem Kumpel Bruno, unserem bereits langjährigen “Küchenhund”, dessen Schwester Nora für diese Zeit ziehen sollte. Nora’s Menschen wollten für drei Wochen auf Reisen gehen. Aber wohin solange mit Knödel ? Kein Problem, der Knödel kommt dann solange zu uns, so das Ginger-Frauchen. Es klappte mit Ginger und Opi und bereits am nächsten Tag stand fest, dass Knödel nicht mehr zu uns zurückkommen würde, sondern ihr Zuhause gefunden hatte. Knödel lebte sich schnell ein, dachte aber in der ersten Zeit überhaupt nicht daran, mit zum Spaziergang zu gehen (wie bei uns), ne ne, der Garten reichte ihr. Aber das hat sich gründlich geändert, Knödel ist begeisterte Spaziergängerin geworden und hat uns aus dem Winterurlaub Bilder von sich, ihren Menschen und ihren vierbeinigen Freunden geschickt. Und schlank ist “er” geworden, der sportliche Knödel und im Bett schläft er auch (aus sicherer Quelle wurde uns berichtet, dass dabei leider die Bettwäsche mit einem der berühmten “Knödel-Lochmuster” versehen wurde, so dass Frauchen neue kaufen musste).
Knödelchen geniesst es, auf Herrchen’s Schoß zu sitzen

und nimmt ein Sonnenbad.

Schneewanderung mit Ginger und Opi

und Buddeln mit Ginger

und auch alleine

Ende Januar 2013:

Schauen Sie sich diese Bilder an und lachen Sie mit uns: Knödel’s erste Reitstunde :-)
knödelreitstunde

 

knödelreitstunde1

Paulchen, ein Mini Shetland Pony, wurde zusammen mit 29 (!) anderen Leidensgenossen freigekauft. Die 30 Pferdchen standen in erbärmlichem Zustand - verwurmt, abgemagert, hustend, rotzend, verfilzt usw. in einer Scheune ... beim angeblichen ”Retter” ...  und wurden für 100 Euro / Pony freigekauft.

Stutenmilch wird auch als Inhaltsstoff in Kosmetika eingesetzt. Da mit den Hengstfohlen kein Gewinn erzielt werden kann, werden sie auf Stutenmilchfarmen häufig zum Schlachten verkauft.