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Gerti, geb. ca. 2011, vermutlich Retriever-Mix, jetzt kastriert, haben wir von einem befreundeten Tierschutzverein übernommen. Sie ist sehr lieb und versteht sich gut mit anderen Hunden. Gerti kam mit lädiertem Hinterlauf zu uns, das Ergebnis der tierärztlichen Untersuchung hat uns dann doch entsetzt ! Gerti hatte einen Kreuzbandriss hinten rechts, der am 27. 03. operiert wurde. (Wikipedia: TPLO (Abkürzung für Tibial Plateau Leveling Osteotomy) ist ein Operationsverfahren in der Tierchirurgie, mit dem seit 1998 gerissene Kreuzbänder bei Hunden behandelt werden. Das Verfahren wurde in den 1990er Jahren von den  amerikanischen Wissenschaftlern Barkley und Theresa Devine Slocum  entwickelt. Bei der TPLO wird durch einen runden Schnitt die Tibia (Schienbein) durchtrennt und durch, eigens dafür vorgesehene, patentierte Platten in einer veränderten Stellung wieder verschraubt. Ziel ist es, durch die veränderte Biomechanik den Vorschub, der normalerweise vom vorderen Kreuzband abgefangen wird, zu vermeiden.) Das Kreuzband muss wohl schon sehr lange gerissen sein. Nach der OP lief sie schnell wieder auf allen vier Beinen, muss aber natürlich noch geschont werden und - zu Gerti’s Leidwesen - eine Halskrause tragen.

 Nach OP Kreuzbandriss

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Als wäre das alles nicht genug, hat sich herausgestellt, dass unsere arme Gerti Mammatumore an der linken Milchleiste hat. Die komplette Milchleiste wurde  entfernt, gleichzeitig wurde Gerti dann auch kastriert. An der rechten Milchleiste sind einige kleinere Tumore, die wurden ebenfalls entfernt und zum Pathologen geschickt.

Nach OP Milchleiste

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Sollte sich dann herausstellen, dass sie bösartig sind, muss auch die rechte Milchleiste entfernt werden. Es wird also noch länger dauern, bis Gerti in ein neues Zuhause umziehen kann.

Unsere Gerti ist ein besonders liebes Mädchen, sie ist sehr anhänglich und trotz allem immer gut gelaunt und sehr geduldig.