Balou

Die Geschichte von Balou, die so tragisch begann und ein so glückes Ende fand, können Sie hier nachlesen. Seit 20. Mai 2007 lebt er in seinem eigenen, wunderschönen Zuhause und hat uns jetzt geschrieben und Bilder geschickt:

“Ich bin nun schon seit fast vier Wochen bei meinem neuen Herrchen Wolfgang, Frauchen Sabine und Ondra (eine kleine, 14 Jahre alte Dackeldame). Ich wohne in einem Einfamilienhaus mit Garten auf einem kleinen Dorf bei Waldbröl (Anmerkung für Ortsunkundige: Waldbröl ist ein kleines Städtchen im Oberbergischen Kreis). Als ich am Tag der Ankunft mein neues Zuhause inspizierte, habe ich mich sofort dort wohlgefühlt. Ein Körbchen stand im Schlafzimmer auch schon bereit, wo ich ganz brav die Nacht verbrachte. Da die Beiden sagten, dass ich bald zu groß für das Körbchen sei, fuhrt Sabine am nächsten Tag mit mir zum Freßnapf, um dort ein Neues zu kaufen.
Frauchen kaufte noch Welpenfutter, Leckerchen und Spielzeug. Ein Schäfchen habe ich mir selber ausgesucht. Damit spielen wir oft. Ondra will allerdings nie mitspielen, na ja, sie ist auch auch schon alt.

Dafür bekomme ich immer viel Besuch. Mit Lady, Hexe und Lara spiele ich sehr häufig. Kira besuche ich ab und zu.

Ansonsten treffen wir beim Spaziergang auch noch viele Hunde.

Beim Tierarzt war ich auch schon. Dort habe ich viele Leckerchen bekommen. Er hat mich gründlich untersucht und es hat nur einmal gepikst (Nachimpfung). Frauchen hat dort für mich ein Spezialfutter gekauft, das für meinen Knochenaufbau und meine Gelenke gut sein soll. Dies ist richtig lecker.

Ich war schon im Restaurant und in der kleinen Dorfkneipe, wo ich mich von meiner besten Seite zeigte, die beiden waren von mir begeistert. In den Baumarkt durfte ich leider nicht, und da ist Frauchen mit mir an einer sehr belebten Strasse spazierengegangen, und sie war erstaunt, dass ich gar keine Angst zeigte.

Sabine will mit mir in eine Hundeschule gehen. Da ich aber nicht so belastbar bin wie gesunde Hunde, hat sie für mich etwas besonderes herausgesucht.

Wolfgang und Sabine sind sehr lieb zu mir, aber was ein bißchen nervt, auch konsequent (das hängt wohl mit der Eriehung zusammen). Manchmal versuche ich, meinen Kopf durchzusetzen, aber nach zwei Versuchen gebe ich meistens auf. Dann bekomme ich immer ein großes Lob und Leckerchen. Mein Essen b ekomme ich immer noch als letzter und warte brav auf das Kommando - OK. Meistens liege ich da, wo mein Frauchen sich gerade aufhält, nur wenn geputzt wird, ziehe ich mich zurück.

Ich wiege im Moment 22 Kilo und bin schon 50 cm groß. Die beiden sagen, ich würde bestimmt mal 30 Kilo wiegen und so groß wie ein Schäferhund werden. War wohl nichts mit 20 Kilo, wenn ich ausgewachsen bin. Na ja, wir werden sehen.

Ich danke Marion und Ralf in Italien, die mir ein Leben erst ermöglicht haben, für ihre aufopfernde Pflege und Liebe, meinen Pflegeeltern Evi und Peter in Köln für die schönen vier Wochen und dem Tierschutz für die gute Vermittlung.

Bis bald

Euer Balou

Und wir, der Tierschutzverein, danken Wolfgang und Sabine für das wunderbare und verständnisvolle Zuhause. Gisela, die seinerzeit die Anzeige für Balou aufgegeben hatte, hat ihn und seine Menschen schon besucht und war “hin und weg” von diesem tollen Zuhause.

Und nun noch ein paar “Impressionen” aus Balou’s Zuhause:

 

Sogar einen Pool gibt es, aber das Interesse daran scheint eher gering zu sein :-)